Österreichisches  Kulturforum Berlin


// 23.10.2017

Sandra Wollner gewinnt Förderpreis für Filmkunst 2017

In Kooperation mit der Deutschen Filmakademie wurde zum vierten Mal der mit 10.000 Euro dotierte Förderpreis für Filmkunst vergeben. Diesen gewinnt Sandra Wollner (geb. 1983 in Leoben, Österreich) für den 70-minütigen Film „Das unmögliche Bild“ (2016).

Begründung der Jury:

Sandra Wollner überzeugte die Jury mit ihrer virtuosen Beherrschung der filmischen Sprache, die sie mit großer Genauigkeit, mit Kreativität und Leichtigkeit einsetzt. Sowohl in den sorgfältig orchestrierten als auch in den scheinbar beliebigen Momenten, zeichnet sich der Film immer durch enorme Präzision aus. Er ist ein zyklisches Puzzle, in dem sich jedes Teil zusammenfügt. Seine Teile sind auf vielerlei Arten miteinander verbunden und konstruieren eine narrative Struktur, die über eine lineare Erzählung weit hinausgeht. Die Grenzen zwischen einem experimentellen Kunstwerk, einem Dokumentarfilm und einem Spielfilm verschwimmen.

Ab dem 21. Oktober wird der ausgezeichnete Film bis zum 14. Januar 2018 parallel zu den Werken der vier nominierten Künstlerinnen im Hamburger Bahnhof zu sehen sein.

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