| Ausstellung - Elke Krystufek |
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04. Dezember 2009 bis 07. Februar 2010 | Kestnergesellschaft* Elke Krystufek "Less Art" Elke Krystufek, die auf der Venedig-Biennale 2009 Österreich repräsentiert hat, steht in der Tradition feministischer Künstlerinnen wie Carolee Schneemann, Cindy Sherman, Maria Lassnig oder Valie Export. Die Künstlerin arbeitet in verschiedenen künstlerischen Genres von Experimental-Film über Malerei bis hin zur Performance. In ihrem seit den frühen 90er Jahren beständig wachsenden Werk hat Krystufek sich in unzähligen Versionen selbst abgebildet. In den letzten Jahren löste sie ihren Blick sukzessive von der eigenen Person, die bis dahin im Zentrum ihrer frühen Arbeiten stand. Ein Schwerpunkt in Elke Krystufeks jüngerer Kunstpraxis liegt in der Hinterfragung des kunsthistorisch gefestigten männlichen Blicks auf den weiblichen Körper, den die Künstlerin durch eine Untersuchung des weiblichen Blicks auf den männlichen Körper ersetzt. Für die Ausstellung »Less Art« hat sie eine neue filmische Arbeit erstellt, die sich darüber hinaus mit den Südseeutopien der kunst- und filmgeschichtlichen Avantgarden auseinandersetzt. Zur Produktion des Films mit dem Titel »Palau« hielt sich die Künstlerin einige Zeit auf der im pazifischen Ozean gelegenen Insel Palau auf. Der Film spielt auf der Insel Palau, wo Elke Krystufek den Spuren von Max Pechstein folgt, der Palau im Rahmen seiner Südsee-Reise 1913 besucht hat. Thematisiert werden menschliche Begehren nach Abwesenheit und Verschwinden. Im gleichen Zuge wird mit den Geschlechterverhältnissen zwischen Mann und Frau gespielt. »Palau« schließt an Krystufeks Arbeit insofern konsequent an, als dass der Hauptdarsteller bereits für Krystufeks Aktmalereien im österreichischen Pavillon bei der Biennale Venedig 2009 Modell stand. Einige der Gemälde aus dem Österreich-Pavillon sowie eine Reihe von im Rahmen des Aufenthaltes auf Palau von Elke Krystufek entstandenen Zeichnungen werden ebenfalls in der Ausstellung »Less Art« zu sehen sein. Darüber hinaus gestaltet die Künstlerin in der kestnergesellschaft eine Wandarbeit, die sich mit der Ausstellungsgeschichte des Hauses auseinandersetzt. Ergänzt und kommentiert wird die Ausstellung durch eine Lithografie-Serie von Max Pechstein.(Quelle: Kestnergesellschaft) Elke Krystufek, geboren 1970, lebt und arbeitet in Wien und Berlin. öffnungszeiten täglich 11 - 18 uhr donnerstag 11 - 20 uhr montag geschlossen feiertage 11 - 18 uhr www.kestner.org *Goseriede 11, 30159 Hannover Tel.: +49 511 70120 0 |


