Menu Content/Inhalt
MaerzMusik 2010 - u.a. Georg Friedrich Haas Drucken E-Mail
25. März 2010 | 19.00 Uhr | Kammermusiksaal der Philharmonie*
18.00 Uhr Ausstellungsfoyer | Einführungsveranstaltung
Max Nyffeler im Gespräch mit Klaus Huber und André Richard

Im Rahmen von MaerzMusik 2010 - Festival für aktuelle Musik, 19. bis 28. März 2010, ist u.a. eine Uraufführung von Georg Friedrich Haas zu erleben:

Programm:
Georg Friedrich Haas
…und… für Kammerensemble und Elektronik (2008)
UA der revidierten Fassung


Klaus Ospald
Così dell’uomo ignara…
für Kammerensemble und Live-Elektronik (2009)


Klaus Huber
Neues Werk für Kontrabass, 18 Instrumente und Live-Elektronik (2010) UA/AW
AW MaerzMusik | Berliner Festspiele, Collegium Novum Zürich und Experimentalstudio des SWR
Collegium Novum Zürich


Ausführende Künstler:
Sylvain Cambreling, Leitung
Johannes Nied, Kontrabass
Experimentalstudio des SWR, Live-Elektronische Realisation
André Richard / Michael Acker / Thomas Hummel / Gregorio Karman, Klangregie


Der österreichische Komponist Georg Friedrich Haas fasziniert immer wieder durch eine Musik, die dicht, konzentriert und voller rätselhaft leuchtender Klangwelten ist. Spezielle Obertonreihen und mikrotonale Reibungen führt er zu subtiler Farbigkeit. Seine Komposition ... und ..., geschrieben für das Collegium Novum Zürich 2008, wird bei MaerzMusik in einer revidierten Fassung uraufgeführt.(Pressetext)


Georg Friedrich Haas wurde 1953 in Graz geboren. Er studierte von 1972 bis 1979 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz Komposition bei Gösta Neuwirth sowie Klavier bei Doris Wolf  und Musikpädagogik. 1978 begann er eine Unterrichtstätigkeit an der Grazer Musikhochschule. Von 1981 bis 1983 führte ihn ein Postgraduiertenstudium bei  Friedrich Cerha an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst nach Wien. Zwischen 1980 und 1990 besuchte Haas die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt. Er lehrte an der heutigen Kunstuniversität Graz Kontrapunkt
und Analyse und wurde dort 2003 zum ausserordentlichen Universitätsprofessor ernannt. Georg Friedrich Haas, der Texte zu Luigi Nono, Ivan Wyschnegradsky, Alois Hába und Pierre Boulez publizierte, erhielt verschiedene Preise und Stipendien, u.a. durch die Salzburger Festspiele, das Österreichische Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur  Förderungspreis für Musik), die Stadt Wien (Ernst-Krenek-Preis, Preis der Stadt Wien für Musik) und die Steirische  Landesregierung (Andrzej-Dobrowolski-Kompositionspreis). 2007 wurde ihm der Große Österreichische Staatspreis des Jahres 2006 verliehen. Seit 2005 leitet Georg Friedrich Haas eine Kompositionsklasse an der Hochschule für Musik der Musik-Akademie der Stadt Basel.


www.berlinerfestspiele.de

* Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin
Tel.: 030 25488-0