österreichisches kulturforum Berlin

Das Botschaftsgebäude

Außenansicht der Österreichischen Botschaft

Die Österreichische Botschaft Berlin liegt südlich des Tiergartens und bildet das architektonische Entrée an der östlichen Seite des Diplomatenviertels - nur wenige Meter vom Grundstück der ehemaligen Österreichischen Gesandtschaft der Zwischenkriegszeit entfernt.

Das Grundstück der Botschaft umfasst 3698 m² und wurde von der Republik Österreich nach dem Beschluss, dass Berlin wieder gesamtdeutsche Hauptstadt werden soll, erworben.

Die Planung des Gebäudes wurde im Rahmen eines EU-weit ausgeschriebenen Wettbewerbes mit 201 Teilnehmern dem renommierten österreichischen Architekten Hans Hollein, Träger zahlreicher Preise und Ehrungen darunter der Pritzker Architecture Prize, übertragen. Der Spatenstich erfolgte im März 1999, bereits im Juli 2001 wurde die Österreichische Botschaft Berlin von der damaligen österreichischen Außenministerin Benita Ferrero-Waldner in Anwesenheit des damaligen österreichischen Bundespräsidenten Thomas Klestil und des damaligen deutschen Außenministers Joschka Fischer feierlich eröffnet.

Zweifellos stellt Hans Holleins Bauwerk einen bedeutenden Beitrag zur Architekturlandschaft des neuen Berlin dar. Der Nutzung als Botschaft, Konsulat und Residenz des Botschafters entsprechend, ist der Baukörper in drei Teile gegliedert.

Das Österreichische Kulturforum und die Außenhandelsstelle sind im Botschaftsgebäude beheimatet. Ein viergeschossiger Gebäuderiegel entlang der Stauffenbergstraße und ein im hinteren Grundstücksbereich liegendes Villengebäude bilden eine U-Form, in deren Gelenk sich ein ellipsoid geschwungener, plastischer Baukörper befindet. Er beherbergt die Fest- und Repräsentationsräume der Botschaft und verleiht dem Bauprojekt seinen spezifischen Charakter. Seine vielfältigen Formen stehen in Kontrast zu den benachbarten strengen Kuben, in denen Konsularabteilung und die Räume der Attachés und Referenten sowie die Botschafterresidenz untergebracht sind.