Österreichisches  Kulturforum Berlin


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Nichts kommt von Nachts

Ausstellung

Zeit

Do, 21. Mär 2019, 19:00 - Di, 30. Apr 2019

Ort

KÖPPE CONTEMPORARY BERLIN
Knausstraße 19
14193

Tel.: +49 (0)30 825 54 43 • +49 (0)176 23 37 92 78 EMail: galerie@villa-koeppe.de Di-Fr 16–19 h | Sa 11–17 h

Links:

www.villa-koeppe.de

Malerei und Papierarbeiten des österreichischen Künstlers Kevin A. Rausch in der Galerie KÖPPE CONTEMPORARY BERLIN
Unter dem Titel ‚Nichts kommt von Nachts‘ zeigt die Galerie KÖPPE CONTEMPORARY vom 21. März bis 30. April Gemälde und Papierarbeiten des figurativen Malers, Objektkünstlers und Filmemacher Kevin A. Rausch aus Österreich.
Kevin A. Rausch, 1980 in Wolfsberg (Kärnten) geboren und heute in Wien lebend, ist ein exponierter, internationaler Repräsentant der jungen österreichischen Künstlergeneration. Seine Bilder entstehen in einem Mix von Spontaneität, Kalkül und Experiment. Sie sind charakterisiert durch eine spannungsvolle expressive Ästhetik zwischen Realismus und Abstraktion.
Die Kunst von Kevin A. Rausch speist sich aus vielen Inspirationsquellen, Rausch setzt auf die Mischung vieler Einflüsse. Übergänge zwischen ‚High and Low‘ sind charakteristisch. Der rasante Mix seiner Bildsprache aus Kunst, Underground, Street Art und Gestaltelementen des Punks lässt Bezüge zur jungen Protestkultur erkennen
Sein Malprozess sei, wie Rausch einmal sagte, „ein Zumalen, Aufmalen, Wegmalen, Drübermalen und Auf- und Abtragen!“. Rauschs Bilder sind „Sedimentationen von Materialität!“, formulierte der österreichische Kunsthistoriker Florian Steiniger. Und tatsächlich wirken manche Bilder so, als ob aus den Tiefenschichten eine andere Dimension ins Bewußtsein dringt – oder als ob unter Malschichten Erinnerungsspuren an die Oberfläche hervortreten, gleich rätselhaften archäologischen Artefakten aus einer vergangenen Zeit.
Manchmal blitzt in den Motiven des Künstlers ein überwirklicher Zustand auf. Der Maler inszeniert solche „arkadischen“ Motive geradezu lyrisch. In diesen Bildern erscheint die Natur als ein Ort der Geborgenheit und des Glücks. Man könnte meinen, vor den Urzuständen einer Natur zu stehen, mit der der Mensch harmonisch verbunden ist und die ihn aufhebt. Doch Kevin A. Rausch beschwört keine tradierten Stimmungsbilder. Er deutet evident brisante Verhältnisse an. Überhaupt, da wo sie vorkommen in der Motivwelt des Malers, da werden stimmungsvoll-poetische Szenerien gleich wieder irritiert – Skepsis, Wut und Trauer über die Verhältnisse scheinen in manchen Motiven hart eingeschrieben.
„Wir werden mit teils betörenden, teils melancholischen aber auch irritierenden Bildern konfrontiert (…). Die Menschen in den Bildern des Malers spielen ein nicht ganz ungefährliches Spiel. Sie leben in einer Welt, in der alles unbewältigt ist. Alles scheint auf der Kippe zu stehen“, schrieb die Kunstkritikerin Barbara Baum.

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