Österreichisches  Kulturforum Berlin


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30. Internationales Kurzfilmfestival Hamburg

Schwerpunkt: Österreich

Zeit

Di, 3. Jun 2014, 19:30 - Mo, 9. Jun 2014, FR22:00

Ort

Hamburg

Tickets unter +49 40 39 10 63 134

Links:

www.shortfilm.com

Zwischen Wachen und Träumen gibt es etwas. Es kann kreiseln und flickern. Im Kopf nachblitzen, im Hirn rumrühren. Es kann auf den Punkt erzählen oder auf einer Linie tanzen. Oder als prächtiger Trash die Geschmacksverstärker des konventionellen Kinos zerpulvern. Es – ist die andere Seite des Kinos. Der Kurzfilm. Mit ihm lernt das Kinos wieder fliegen. Und wir sind furchtbar gern eine Woche lang seine Startbahn. Vom 3. bis zum 9. Juni. Mit über 300 Filmen aus aller Welt, allen Gattungen und allen Filmsprachen. In fünf Wettbewerben, sechs Sonderprogrammen und vielen weiteren Screenings. Im Kino, unter freiem Himmel, in der KurzFilmKlause, im NoBudget-Hotel …
Um der immensen Vielfalt der aktuellen Kurzfilmproduktion gerecht zu werden, sehen unsere Sichtungsteams über 6000 Einreichungen aus über 70 Ländern und wählen daraus die besten Beiträge für die Wettbewerbe aus, in denen mehr als 200 Filme laufen: im Internationalen, Deutschen, Hamburger und No Budget Wettbewerb, sowie im Flotten Dreier.

Österreich – Form verlässt Norm. Heimat geht fremd
Österreich – ein kleines Land mit großer Filmkunst. Inzwischen auf Festivals mit Palmen, Bären und Löwen dekoriert und Oscar-prämiert, begann alles in den 50er-Jahren mit der kurzen Form, mit der Avantgarde, noch lange vor dem Autorenfilm. In den letzten 60 Jahren entstand eine der innovativsten, produktivsten, radikalsten und gefeiertsten Kunst&Kurz-Filmszene weltweit – ob strukturelle Filmpioniere oder feministische Rebellinnen, Found-Footage-Meister oder Austrian-Abstracts-Künstlerinnen minimalistisch in Sight & Sound, die nun mit dem Konkreten experimentieren. In Hamburg werden sie seit Jahren in kinematografischer Vielfalt präsentiert.
Fünf Filmprogramme werden gebündelt Entwicklungslinien zeichnen und ein buntes Mosaik aus Historischem und Aktuellem, Genres und Formaten ausbreiten. So leuchten Kurzspielfilme des »neuen Realismus« der Wiener Filmakademie neben politisch-kritischen Doku-Essays und Beispielen der Animationsfilmtradition. Aktuelle Architektur-Raum-Forschungen und Heimat-Dekonstruktionen, Performance-Variationen und ironische Selbstreflexionen, treffen auf impressionistische und analytische Found-Footage-Bilderwelten und Experimente zum Manipulationspotenzial der Laufbilder.
Kuratorin: Wilbirg Brainin-Donnenberg (Freie Kuratorin und Autorin, Leiterin des Drehbuchforum Wien)

Finanziell unterstützt vom Österreichischen Kulturforum Berlin.

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