österreichisches kulturforum Berlin

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Theater
ICH MARILYN

Zeit:

So, 29. Jan 2012, 16:00 - So, 1. Apr 2012

Ort:

Schlosspark Theater
Schloßstrasse 48
12165 Berlin

Links:

www.chrispichler.com
www.schlosspark-theater.de

Von und mit Chris Pichler.

Zu kurzer Hals, keine sonderlichen Beine, unmögliche Freunde, Mangel an Geschmack, Ehe - Katastrophen, und ein unstillbares Liebesbedürfnis:
Hallo - das bin ich: Marilyn Monroe

Aber wer war Marilyn? Das Erlebte stimmt mit dem Erzählten bei ihr oft nicht überein. Blättert man in dem Album ihres Lebens, so zeigt sich eine verletzliche, humorvolle und kluge Frau, die von sich sagte: „Die Männer gehen mit Marylin ins Bett und wachen am Morgen neben mir auf.“

Dieses Solostück begleitet Marilyn Monroe auf den Spuren ihres Lebens und macht sie in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit erlebbar. Zielstrebig und doch zweifelnd, von allen begehrt und zutiefst einsam, bejubelt und doch missbraucht. Wir kennen vor allem ihr strahlendes Lachen, aber hören wir ihr Weinen in den Nächten der Selbstmordversuche? Wo sind die Bilder, auf denen sie die Regisseure tyrannisiert oder halbnackt im Delirium liegt? Wir dürfen sie uns aber auch vorstellen, mit wehenden Haaren am Strand oder glücklich müde in einer Umarmung, immer getrieben von der Hoffnung und von der Vision etwas aus ihrem Leben zu machen.Marilyn, ein Körper aus purem Sex, der verbergen sollte, wie sehr Marilyn einfach nur geliebt werden wollte, bedingungslos und ewig, und wie tief sie sich bereits in einem Abgrund  verloren hatte, aus dem sie nicht mehr herausfand.

Nach Ihren einfühlsamen Solostücken „Romy Schneider zwei Gesichter einer Frau“ und „Jackie O.“, mit denen sie auf den Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz das Publikum begeisterte, ist es der bekannten Schauspielerin Chris Pichler erneut gelungen sich einer der ganz großen Legenden anzunähern. Mit ihrer besonderen Darstellungskraft und dem  Anspruch die innere Tiefe dieser Person zu treffen, erobert sie  nun in der Rolle der großen Marylin Monroe das Publikum.

Ein fesselnder Soloabend. Pichler schlüpft in das innere Sein dieses nach Liebe hungernden Geschöpfs. Ein berührender Theaterabend.“ Wiener Zeitung

Wunderbar, wie Chris Pichler die Brüche des Traumfabrik-Kunstprodukts immer stärker aufreißt, wie die kindliche Ausgelassenheit mehr und mehr von Düsternis und Selbstzweifeln zerfräst wird. Man muss schon sehr talentiert sein, um eine Schauspielerin zu verkörpern, deren Talent immer in Frage gestellt wurde und Chris Pichler spielt sie mit einer Intensität, die Schauer über den Rücken jagt. Da stimmt jede Pose, die man von Fotos und Filmen kennt.“ Kölner Rundschau

TERMINE: 29.1.;19.2.;18.3.;1.4. 2012