Österreichisches  Kulturforum Berlin


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Bilderkammer des Bruno Schulz

Mobile Installation

Zeit

So, 28. Apr 2013 - So, 26. Mai 2013

Ort

Martin-Gropius-Bau Berlin
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin

Links:

www.literaturhaus-berlin.de
www.benjamingeissler.de

Die Bilderkammer des Bruno Schulz – Das letzte Werk eines Genie

Seit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Galizien lebte der polnisch-jüdische Schriftsteller und Maler Bruno Schulz im Ghetto der Stadt Drohobycz (damals Österreich-Ungarn). Dort wurde er vom SS-Hauptscharführer Felix Landau gezwungen, zur Unterhaltung seiner Kinder Fresken in einer Villa anzufertigen, die Landau zuvor beschlagnahmt hatte. Ein Jahr darauf ermordete die Gestapo Bruno Schulz auf offener Straße. In der Folgezeit wurden die Fresken mehrfach übermalt und galten lange als verschollen, bis das Team um den Regisseur Benjamin Geissler sie 2001 bei Dreharbeiten in Drohobycz wiederentdeckte. Seitdem haben willkürliche Entnahmen einzelner Fragmente das Fresken-Ensemble zerstört. Mit seiner begehbaren Bilderkammer, einem wichtigen Dokument jüdischer Kultur, möchte Benjamin Geissler die ursprüngliche Gesamtkomposition in Originalgröße virtuell rekonstruieren. Im Rückblick auf das polnische „Bruno Schulz-Jahr 2012“ soll die mobile Installation auch in Polen und der Ukraine präsentiert werden.

Künstlerische Leitung: Benjamin Geissler

Eintritt frei!

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