Österreichisches  Kulturforum Berlin


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Franz Jägerstätter

Gedenken

Zeit

Sa, 6. Jul 2013, 15:00

Ort

Ehem. Reichskriegsgericht (RKG) Berlin
Witzlebenstrasse 4-10,
14057 Berlin

Links:

http://jaegerstaetter.blogsport.de/

Am Samstag, den 6. Juli 2013, findet unter dem Motto: „Wenn ich es nicht getan hätte, dann hätte er niemanden gehabt“ eine Gedenkveranstaltung für Franz Jägerstätter am ehemaligen Reichskriegsgericht in Berlin-Charlottenburg statt.

Programm:
Redebeiträge von:
Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann
Dr. Georg Locher, Direktor des Österreichischen Forums Berlin 

Inhaltliche Beiträge der Gedenktafelinitiative Franz Jägerstätter und musikalische Umrahmung

Franz Jägerstätter war im 2. Weltkrieg ein österreichischer Kriegsdienstverweigerer aus christlicher Überzeugung und stammte aus dem oberösterreichischen St. Radegund im Innviertel unweit von Salzburg. Er stimmte als einziger im Dorf gegen den Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland.

Im März 1943 erklärte er sein »Nichteinrücken zum Kriegsdienst«. Er wurde wie alle Kriegsdienstverweigerer direkt nach Berlin ins Gefängnis Tegel überstellt und am 6. Juli 1943 vor dem höchsten NS-Militärgericht, dem Reichskriegsgericht in Berlin-Charlottenburg, wegen „Wehrkraftzersetzung“ zum Tode verurteilt. Am 9. August 1943 wurde Franz Jägerstätter mit weiteren 16 Kriegsgegnern auf dem Schafott im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet.

Am 26. Oktober 2007, dem „österreichischen Nationalfeiertag“, wurde Franz Jägerstätter im Linzer Dom seliggesprochen.Die »Institution Kirche« würdigte Jägerstätters Kriegsdienstverweigerung in der Nazi-Zeit als ein »Zeugnis des Glaubens«.

Franz Jägerstätter gilt durch sein überliefertes Lebenszeugnis als einer der bekanntesten Repräsentanten des gewaltfreien Widerstandes.

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